Über Michael Erle

Michael Erle
Autor von Fiction (Fantasy, SciFi, Thriller) und Non-Fiction-Texten. In viele von meinen Werken spielt Musik eine wichtige Rolle, was sicher auch daran liegt, dass ich mich auch zum Musiker berufen fühle. Im bürgerlichen Leben verdiene ich mein Geld mit Pressearbeit für IT- und Hightechfirmen. Nein, ich kann eure Computer trotzdem nicht reparieren.

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Meine Bücher bei bol.de
...und bei buch.de
 Das Hörspiel zu Kopfloser, Herzlose (und ein paar andere) gibt es unter www.kopfloser-herzlose.de
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Kommentare:

  1. Hi

    du hast um Feedback wegen deinen Büchern gebeten. Ich hab mir mal ein paar Seiten aus "Schwert und Schelm", durchgelesen. Aber wirklich nur ein paar.

    Du solltest den Text wirklich mal ordentlich formatieren, mit den ganzen Miniaturabsätzen kommt der Lesesfluss überhaupt nicht auf.

    Ich hätte dir gern alles rauskopiert was ich nicht so dolle fand, aber a) das wäre ein verdammt langer Post geworden und b) kann man ja aus der Leseprobe nix kopieren.

    Ich sags frei heraus: mir hat es nicht gefallen.

    Die Einführung der Figur Zonera..Zonura...ich weiß nicht mehr genau, war grenzwertig. Es war einer dieser Tage...hätte da voll ausgereicht.

    Der Infodumpf mit den anderen "Mordsgesellen", ist eben ein Infodump und müsste eigentlich gestrichen werden.

    Du versuchst aus Zonuras Sicht zu schreiben und willst sie als abgehärtet und cool rüberkommen lassen. Ein böses Weib das alle abschlachtet. Aber ich persönlich finde es aufgesetzt und zu "gewollt".

    Spannung kam bis zu der Stelle die ich gelesen habe (nach dem Infodump der anderen Bannermänner war Schluss für mich) auch nicht auf.

    Sorry das ich dir das so knallhart sagen muss, aber ich denke das ist auf jedenfall besser als dir vorzulügen dass ich es genial und innovativ fand.

    Ich hab keinen E-Reader, aber selbst wenn ich einen hätte würde ich mir deine Bücher nicht kaufen, einfach weil dir noch viel Handwerkszeug fehlt.

    Etwas off topic zu deinem "Autorenbild", das solltest du ganz schleunigst mal ändern. Das war es was mich schon fast abgeschreckt hat dein Buch überhaupt anzuklicken. Schon sehr "freakmäßig", ist bestimmt so gewollt, aber es trägt nicht wirklich zu deiner Seriösität bei. Es lässt mich eher annehmen dass du einer dieser Selbstdarsteller bist, der auf Teufel komm raus, jedem ob er es will oder nicht sein Buch unter die Nase hält.

    Auch der Text den du wählst ist grenzwertig. Tut mir leid, aber ich mag Indie-Autoren nicht, die in ihren Beschreibungen schon rauskehren wie super innovativ sie nicht sind, die holde Maid mal zu Wort kommen zu lassen und wie total wie sie den üblichen "Themenkanon nicht hinter sich lassen", sorry aber deine Story liest sich auch wie das 0815 Söldnerabenteuer. Soooo superinnovativ ist DAS auch nicht. -.-

    du wolltest ein ehrliches Feedback, und ich hoffe das habe ich dir gegeben. Es tut mir leid, das es kein positives ist.

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  2. Lieber Anonym,
    Danke für die Kritik. Noch schöner wäre es natürlich, wenn es neben "ehrlich" auch "persönlich" wäre - so gestalten sich Antworten kompliziert. Aber dennoch: Danke.
    Ein paar Anmerkungen habe ich zu deinen Kritikpunkten. Das Format, das Du bemängelst, ist auf die kleineren Bildschirme von Lesegeräten zugeschnitten (ich verwende das entsprechende Kindle-for-Web Tool, weil es eine gute Vernetzung ermöglicht). Das kann auf PC-Bildschirmen etwas irritieren. Kurze Absätze allerdings erhöhen die Lesbarkeit, was eigentlich auch den Lesefluss fördern sollte. Aber ich habe auch manchmal das Gefühl, dass es mit den Erkenntnissen zur Lesbarkeit nicht immer so weit her ist.
    Der von dir so bezeichnete "Infodump" hat seinen Grund teilweise darin, dass Schwert und Schelm ein Prequel ist. Man darf annehmen, dass ein Leser die Charaktäre kennt, aber interessiert ist zu wissen an welcher Stelle ihrer Entwicklung vor der ihm bekannten Handlung sie stehen. Da ist eine entsprechende Fülle von Informationen eher willkommen. Ich schlage vor, Du fängst mit "Kopfloser, Herzlose" an. Allerings gebe ich auch zu, dass Schwert und Schelm nicht mein aktuellstes Werk ist, und ich vielleicht manche Sachen anders machen würde. Vielleicht auch die Vorstellung der Mannschaft.
    Schließlich zu deiner Kritik am Autorenbild: Das ist eben mein Humor, und was man witzig findet ist Geschmackssache. Und natürlich promoten Autoren im Zeitalter von Web 2.0 ihre eigenen Arbeiten, genau wie Musiker, Berater, Handwerker, Schmuckhersteller... alle eigentlich.
    Was ich allerdings nicht verstehe sind die Zeilen "ich mag Indie-Autoren nicht, die in ihren Beschreibungen schon rauskehren wie super innovativ sie nicht sind, die holde Maid mal zu Wort kommen zu lassen und wie total wie sie den üblichen "Themenkanon nicht hinter sich lassen" - beziehst Du dich auf diese Seite hier? Oder wo soll ich das geschrieben haben? Ich bin verwirrt.
    Viele Grüße,
    Michael

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  3. Ach, jetzt weiß ich was Du meinst: die Amazon Autorenseite (http://www.amazon.com/Michael-Erle/e/B004G7QTA8/ref=ntt_athr_dp_pel_1/180-3532775-4312637/180-3532775-4312637). Nun, solange Du nicht die Kritik am Autor zur Kritik am Werk machst, darfst Du natürlich auch da anderer Meinung sein.
    Viele Grüße,
    Michael

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  4. Hallo Michael,

    das ist keine Kritik an dir, aber es ist eben so, dass als ich dein Bild gesehen habe ich dachte (ganz ehrlich) "was ist das für ein Freak???"

    Sei mir deswegen bitte nicht böse, aber ich finde das ein Autor eine gewisse Seriösität ausstrahlen sollte. Du möchtest mir ja etwas verkaufen und bitte sei jetzt mal ganz ehrlich, wenn jemand zu dir käme der so aussehen würde wie du auf dem Bild und dir sagen würde: Hier kauf mein Buch! Du würdest es auch nicht kaufen einfach weil dir der Kerl nicht geheuer ist.

    Natürlich mag es deiner Art von Humor entsprechen aber es drückt dir den Stempel "Clown" und "Freak" auf. Mich bringt es eher dazu, deine Werke nicht zu kaufen.
    Natürlich müssen sich gerade Indie-Autoren selbst promoten, schon klar, aber so ein Bild schreckt mich eben ab. Humor ist wie gesagt Geschmackssache, aber es ist nur ein Tipp, ein "normales" Bild, würde vielleicht auch mehr "normale" Leser anziehen.

    Zu deiner Amazon Autorenseite:
    Ich schließe nicht davon auf deine Texte, nein. Aber ich lese viel von Indie-Autoren, jungen Autoren, Hobby Autoren, Autoren die kurz vor der Veröffentlichung stehen.

    Meine Erfahrung ist: Leute die solche Texte vor ihre Werke stellen, oder eben in ihre Beschreibung stellen, weigern sich in den meisten Fällen ehrlich Kritik anzunehmen. Alle möglichen Schnitzer (Infodumps; Weltenerkläreranfänge; Formulierungen; Bandwurmsätze) werden als eigener Stil ausgelegt. Es macht einfach beim Lesen den Eindruck als wärst du furchtbar von deinem Können überzeugt (ist ja nix gegen, ich respektiere jeden der ein ENDE unter sein Projekt setzt und sich auf den steinigen Weg des Indie-Publishing begibt) aber ich mag es eben nicht, wenn ein Autor im Voraus das so herauskehrt. Das Werk zählt, nicht die Meinung des Autors zu seinem Werk.

    Auch das schreckt mich ab, dein Werk zu kaufen und vielleicht wäre auch hier ein "weniger ist manchmal mehr", angesagt. ^^ Ist nur ein gut gemeinter Vorschlag von mir.

    Infodump:
    Dazu ein ganz klares: Nein. Du kannst nicht davon ausgehen, dass alle Leute deine Werke in der richtigen Reihenfolge lesen. Ein Infodump bleibt auch in einem Prequel das was er eben ist. Ein Infodump und so etwas ist und bleibt das Krebsgeschwür eines Textes.

    Oh und zu anonym: das muss ich wählen weil ich keinen bloggeraccont/livejournalaccount etc. habe.

    lg
    und viel Erfolg mit deinen Büchern
    Dina

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  6. Hallo Dina Anonym,
    willkommen zurück, wenn Du denn die gleiche Person bist. "Freak" lasse ich mich gerne nennen. Danke. "Clown" finde ich nicht schlimm. Und doch, ich würde von einem Gleichgesinnten eher ein Buch kaufen als von jemand, der ein langweiliges, nichtssagendes Portraitfoto einstellt. Davon gibts genug im Reisepässen, Bewerbungsfotos, Kantinenkarten.
    Auch muss ich dir widersprechen. Dein sogenannter "Infodump" ist eben nicht derselbe, kontextunabhängig. Aller Text ist kontextabhängig und will auch so gelesen und verstanden werden. Überhaupt finde ich, dass deine Wortwahl eine geringe Liebe und Achtung für Geschichten zeigt. So wie wenn man Menschen nach dem Beruf vorverurteilte. "Mei, is halt ein Vertriebler/Werbefuzii/was auch immer."
    Eine Story ist eine Story ist eine Story, und sie braucht Erzählung, Weltbeschreibung, Dialog, Action, Philosophie. Wenn Du das "Nein" findest, dann ist das OK. Gibt ja viele Bücher, und sicher hast Du genug gefunden, wo die die Erzählung nicht so negativ auffällt.
    In diesem Sinne: Cheers, Michael

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  7. Hallo,
    ich habe gerade mal in "Kopfloser, Herzlose" und "Schwert und Schelm" hereingelesen, obwohl die Titel mich nicht gerade angesprochen haben. Sie sind meiner Meinung nach "nichtssagend", so dass man nicht weiß worauf man sich einlässt.
    Der scheinbar endlose Dialog zu Anfang der Leseprobe von "H,H" macht es dem Leser sehr schwer weiterlesen zu wollen. Man fühlt sich wie ein Spanner der ungewollt die Unterhaltung völlig Fremder mitanhört.
    Mir persönlich gefallen auch die kurzen, kaum aufeinander aufbauenden Sätze nicht. Mit jedem Satz scheint ein neues Thema zu beginnen. Liest sich absolut nicht flüssig und ich habe nach kurzer Zeit aufgegeben. Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen was das Portraitfoto angeht. Finde es auch höchst befremdlich und ganz ehrlich auch peinlich! Da setzt bei mir das fremdschämen ein, Sorry! Sowas kann man vielleicht noch auf die zweite oder dritte Seite einer Website setzen, so als Fotogalerie z.B., aber nicht auf die erste Seite!
    Gruß, NB

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  8. Hallo NB,
    danke auch für deine Meinung. Mir ist bewusst, dass viele Fantasy-Bücher eher knallige Titel haben "Harry Potter und der Orden des Phönix" ist so ein Beispiel. Ich mags eben eher nicht so bubblegum-mäßig.
    Bezüglich der Kritik an meinem netten Zombie-Foto kann ich mich nur wiederholen. Es gibt nichts langweiligeres als gewöhnliche Portraitfotos. "Freak" empfinde ich als Auszeichnung, nicht als Kritik - schon allein wegen "Das Model und der Freak" auf RTL damals.
    Ciao, Michael

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