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Inhaltsangabe: Die gehörnten Brüder

Keine gute Tat bleibt ungestraft. Das sollte niemand besser wissen als die Faune. Doch Aetou Geras kann nicht anders und rettet einen Schiffbrüchigen, einen Menschen, der vor seinem Haus an Land gespült wird. Damit handelt er sich und allen anderen Faunen großen Ärger ein: Lideos, die friedliche Heimat der Faune, droht zu versinken, wenn der Fremde nicht schleunigst wieder zu seinem Volk gebracht wird. 

Die Könige der Insel beauftragen damit Aetou Geras. Dieser findet die Aufgabe zunächst reizvoll: fremde Länder bedeuten die Chance, neue Erfahrungen zu machen. Ihn als Faun interessieren natürlich exotische amouröse Eroberungen und der Wein am meisten.  

Doch bevor es so weit kommt, verkomplizieren sich die Dinge erheblich. Eine alte Familiengeschichte führt dazu, dass sich Aetou Geras einigen unangenehmen Fragen ausgesetzt sieht. Und was noch schwerer wiegt: nicht nur verfolgt ihn diese Angelegenheit sogar noch bis ans Ziel seiner Reise, die Stadt Geitniakos. Nein, schlimmer noch: er ist plötzlich das Ziel mörderischer Verfolger und muss um das Leben seines Schutzbefohlenen fürchten.  Noch dazu ist der lokale Wein fast untrinkbar. 

Es ist wahrhaft ein steiniger Pfad, auf welchen die Götter Aetou Geras geschickt haben. Er hofft auf mehr Glück in den Liebesdingen mit den Menschen. Doch er ahnt nicht, dass eine noch größere Gefahr lauert, und dass er in nur wenigen Tagen eine Entscheidung von fast kosmischer Tragweite wird treffen müssen.

"Die gehörnten Brüder" erscheint am 6.4.2023 


Image by Deborah Hudson from Pixabay

Klappentext "Sturm über dem Rheintal"

In den nächsten Wochen erscheint beim Eridanus-Verlag mein nächster Roman "Sturm über dem Rheintal". Das Cover folgt in Kürze, doch hier schon einmal der Klappentext. Ich freue mich, euch in Kürze noch mehr über das Buch erzählen zu können, und wer weiß - vielleicht sehen wir uns ja auf einer Lesung oder auf der Leipziger Buchmesse?

Sturm über dem Rheintal


Deutschland, Ende des 21. Jahrhunderts – Ein stabiles Sturmsystem umkreist die Erde. Der Teil der Menschheit, der den Klima-Kollaps überstanden hat, lebt im Rhythmus des Sturmes. Etienne kennt nur diese Welt, in der riskante alternative Technologien das Überleben sichern. Als ein wichtiger Funknetzknoten in der Umgebung von Etiennes Heimatort Ehrenkirchen ausfällt, will die 14-Jährige diesen mit den beiden Freunden Vincent und Kagi reparieren. Die Expedition verläuft gut, bringt jedoch ungewollt Steine ins Rollen, die sich schnell nicht mehr aufhalten lassen.
Vincent verhält sich nach dem gemeinsamen Ausflug merkwürdig. Und auch Kagi, seit Kurzem Etiennes „Mann“, hat neuerdings Geheimnisse. Als Unbekannte in einer Wohnanlage für Überlebende einen Anschlag verüben, die aus den zentralen Sturmgebieten geflüchtet sind, spürt Etienne eine Verbindung zu einem seltsamen Kult mit mythischen und rassistischen Glaubensgrundsätzen auf. Sie beginnt nachzuforschen. Immer wieder führen alle Spuren zum Funknetzknoten – und zu Vincent und Kagi. 
Auf einmal werden die Probleme mit Schule, Liebe und Familie überschattet von der Sorge um die Sicherheit der Heimat und der Menschen, die dort Zuflucht suchen. Was als gut gemeintes Reparaturprojekt begann, wird auf einmal bitterer Ernst. Und plötzlich ist sogar Etiennes Leben in Gefahr …

Diktator für 100 Tage - Spannung und Humor schließen sich nicht aus

Nicht alle Tage wird man auf eine Dienstreise nach Jamaika geschickt. Alexander Eyser-Dreik ist das so passiert, und er hat sich dafür den Neid seiner Kollegen zugezogen. Voreilig, wie sich zeigte. Denn kurz nach seinem Eintreffen in Kingston flog ihm im Taxi das nahe gelegene Hotel um die Ohren - ein Bombenanschlag, der Auftakt war für tagelange Krawalle und drei aufeinander folgende Premierminister, die jeweils ein unschönes Ende fanden.

Eigentlich wäre es Zeit gewesen, sich aus dem Staub zu machen, in der deutschen Botschaft die Füße hoch zu legen und die Evakuierung abzuwarten. Aber das Schicksal hatte anderes mit Alexander im Sinn. Leicht angeheitert machte er in der geplünderten Hotelbar die Bekanntschaft eines gute vernetzten Fremden, der ihn kurzerhand mitnahm - in das Jamaica House und in eine gefährliche Lage, auf die den deutschen Ingenieur nichts in seinem Leben vorbereitet hatte.

Er hat sich dennoch eine Weil lang ganz gut geschlagen, unser Alex. Ich hatte nach seiner Wiederkehr die Ehre, seine Erlebnisse niederzuschreiben, und zwar in Form eines satirisch/parodistischen Thriller. "Diktator für 100 Tage" ist jetzt erschienen, und ich bin stolz, eine Leseprobe präsentieren zu können.

Wer mein Autorenportrait gelesen hat weiß, dass ich bisher hauptsächlich Fantasy veröffentlicht habe, sowie High-Tech Pressetexte im täglichen Berufsleben. Warum also der Wechsel zu einem satirischen Thriller? Nun, zum einen war schon "Kopfloser, Herzlose" ein durchaus humorvolles Buch (sagen zumindest die Rezensenten). Zum anderen schreibe ich gerne, und lasse mich nicht gerne an Genres fesseln. Zum dritten ist Alex' Story einfach zu stark, als dass ich anders gekonnt hätte als sie zu schildern.

Also: ein Thriller von Michael Erle. Ich hoffe, dass er auch meinen Fantasy-Fans gut gefallen wird.